Wasserkocher entkalken: Anleitung, Mittel und Dosierung

Blick in einen Wasserkocher mit weißer Kalkschicht am Boden
Eine Kalkschicht am Boden kostet Strom – das Wasser braucht länger.

Wie kann man einen Wasserkocher entkalken?

DSCN0733Ein verkalkter Wasserkocher verbraucht mehr Energie, da er mehr Zeit zum Erhitzen des Wassers benötigt. Das führt über längere Zeit auch zu höheren Stromkosten. Außerdem sieht es nicht sehr appetitlich aus, wenn die Heizstäbe mit einer dicken Kalkschicht bedeckt sind. Eine weitere Folge ist ebenfalls die Beeinträchtigung des Geschmacks des Wassers. Deshalb empfiehlt es sich, den Wasserkocher zu entkalken. Das Gerät kann dabei mit verschiedenen Mitteln entkalkt werden. Es gibt im Handel diverse Entkalkungsmittel. Aber auch zuhause findet man ohne Mühe Mittel, die oftmals eine gute Wirkung erzielen.

Folgende Mittel sind geeignet:

  • Essig oder Essigessenz
  • Zitrone (genauer: Zitronensäure)
  • Entkalkungstabletten aus dem Handel
  • Entkalkungsmittel oder -konzentrat aus dem Handel

Wie genau muss man beim Entkalken vorgehen?

Im Prinzip ist es ganz einfach. Den Wasserkocher füllst du so weit mit Wasser auf, dass die Heizstäbe bedeckt sind. Dann gibst du eines der oben genannten Mittel dazu. Wie viel, hängt davon ab, für welches du dich entscheidest.

Danach kann der Wasserkocher einmal oder mehrmals erhitzt werden. Bei starken Verkalkungen kann mit einer Bürste nachgeholfen werden. Nach der Anwendung sollte der Wasserkocher unbedingt mit frischem Wasser gereinigt werden.

Wasserkocher entkalken mit Essig/Essigessenz

Das wohl bekannteste und beliebteste Hausmittel zum Entkalken ist Essig bzw. Essigessenz. Man hat es in der Regel daheim und es eignet sich wirklich prima zum Wasserkocher entkalken.

Hier steht mehr im Leitfaden zum Entkalken mit Essig bzw. Essigessenz.

Wasserkocher entkalken mit Backpulver

Mit Backpulver den Wasserkocher entkalken? Ja das geht! Denn Backpulver ist eine echte Wunderwaffe, die sich nicht nur zum Backen eignet.

Hier steht mehr im Leitfaden zum Entkalken mit Backpulver.

Wasserkocher entkalken mit Zitronensäure

Zitronensäure ist in den meisten Drogeriemärkten erhältlich und eignet sich ebenfalls bestens um den Wasserkocher zu entkalken.

Hier steht mehr im Leitfaden zum Entkalken mit Zitronensäure.

Wie viel wovon? Für einen normalen Wasserkocher reichen 0,5 Liter Wasser plus ein Esslöffel Zitronensäure-Pulver oder 100 ml Essigessenz. Erwärmen, aber nicht aufkochen – bei Hitze fällt Zitronensäure als Kalkseife aus und hinterlässt einen weißen Belag, den du danach wieder wegschrubbst.

30 Minuten einwirken lassen, ausspülen, einmal mit klarem Wasser durchkochen. Den Abstand für deine Wasserhärte rechnet dir der Rechner auf der Startseite aus.

Der Kalkrand kommt nicht aus dem Wasserkocher

Er kommt aus der Leitung. Was du herauslöst, ist genau das, was beim nächsten Aufheizen wieder mitkommt – deshalb ändert kein Mittel etwas am Abstand, sondern nur die Wasserhärte. Bei weichem Wasser reicht zweimal im Jahr, ab 14 Grad deutscher Härte bist du alle zwei bis drei Wochen dran.

Was eine Enthärtungsanlage kostet und bringt

Fertige Entkalker sind schwächer dosiert als Essigessenz und greifen Dichtungen weniger an. Für Wasserkocher tut es auch Zitronensäure aus dem Supermarkt – wer es bequemer mag, nimmt ein Fertigmittel:

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Schnell-Entkalker für Kaffeemaschinen und Wasserkocher · Universal-Entkalker, flüssig

Wie hart das Wasser bei dir ist, teilt dein Wasserversorger mindestens einmal im Jahr mit – so schreibt es § 9 des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes vor. Was Wasserhärte ist, wie sie entsteht und wie man Grad deutscher Härte in Millimol umrechnet, erklärt Wikipedia zur Wasserhärte.